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Glossar für bedruckte Kugelschreiber

Abkürzungen und Bezeichnungen die rund um das Thema Kugelschreiber und Bedruckung immer mal wieder auftauchen, gerne nehme ich Anregungen und Ergänzungen auf.


• 4/0-, 4/1-, ... farbig,
    bedeutet die Anzahl der Farben auf der Vorder- und Rückseite. Wird bei normalen Papierdruck (Briefpapier) aber eben auch bei Beipackzetteln und Verpackungen benutzt. Die erste Zahl steht für die Vorderseite, die zweite Zahl für die Rückseiten. 4/0 farbig bedeutet also vier Farben auf der Vorderseite und keine auf der Rückseite. Da schwarz auch als Druckfarbe zählt ist in diesem Fall die Rückseite unbedruckt. Anders bei 4/1, hier wird die Rückseite einfarbig (meist schwarz, bspw. bei AGB) bedruckt.


• Dauerschreiber,
    ein vor allem im Saarland gebräuchlicher Ausdruck für Kugelschreiber


• Drehkugelschreiber,
    die Mine wird durch drehen aus- und eingeschoben


• Druckkugelschreiber,
    die Mine wird durch drücken aus- und eingeschoben


• Lasergravur,
    Bei der Lasergravur wird durch einen Laserstrahl die oberste Schicht des gravierten Materials des Kugelschreibers punktgenau abgetragen, wodurch das Motiv die Farbe des Kernmaterials erhält. Lasergravuren zeichnen sich durch höchstmögliche Präzision aus.


• Prägedruck/Blindprägung,
    Mit Hilfe einer Prägeform/ eines Prägestempels wird das Logo oder der Schriftzug in den Kugelschreiber, meistens aber eher in seine Verpackung, gestanzt.


• Siebdruck,
    Der Siebdruck ist eine Drucktechnik, bei der die Farbe durch eine Druckform (Sieb) gepresst wird. Eigentlich handelt es sich um eine Schablonentechnik. Die Schablone wird auf das zu bedruckende Material gelegt und mit Hilfe eines Schiebers (Spachtel/Rakelmesser) mit Farbe bestrichen. Beim Druckvorgang dringt die Farbe durch die offenen Stellen im Sieb auf den zu bedruckenden Artikel und bildet auf diesem das Druckmotiv ab. Im Siebdruck sind fast alle Stoffe bedruckbar, auch Glas, Blech, Shirts, was dieses Verfahren für Werbeartikel besonders interessant machte. Da hier gerasterte Farbtöne nicht so gut wiedergegeben werden, empfehlen sich Volltonfarben. Für jede Farbe benötigt man ein eigenes Sieb, deshalb ist der Siebdruck recht kostenintensiv, vor allem bei kleineren, mehrfarbigen Auflagen. Der Farbauftrag beim Siebdruck ist fünf- bis zehnmal dicker als bei anderen Druckverfahren - dadurch erzielt man im Siebdruck sehr leuchtende, kräftige Farben.

    Beachten Sie auch die Tipps uind Hinweise für Werbekugelschreiber bzw. bedruckte Kugelschreiber.


• Tampondruck,
    Der Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren. Tiefdruck bedeutet, dass die druckenden und nicht druckenden Stellen der Druckform nicht auf einer Ebene liegen müssen. Man kann also auch konische, runde, nahezu beliebig geformte Gegenstände mit Hilfe dieses Verfahrens bedrucken. Grundlage ist das Druckklischee.
    Im Tampondruckverfahren lassen sich sehr gut unebene oder stark gerundete Materialien (wie eben Kugelschreiber) veredeln.




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